Förderung und Würdigung
Ehrenamtlicher Hospizarbeit
in der Metropolregion Rhein-Neckar

Veranstaltungsreihe im April 2013

»Sterben und Tod in Film, Unterhaltung und Literatur«

In Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe, dem Heinrich Pesch Haus und dem Odenwald-Institut

 


Foto: Copyright Katja Kuhl

 

Die Dietmar Hopp Stiftung und die drei kooperierenden Bildungsinstitute der Aktion "Starke Weggefährten" luden im April 2013 die Ehrenamtlichen der 39 Hospizvereine zu einer Veranstaltungsreihe unter der bewährten Moderation von Doro Wiebe-Plutte (TV-Moderatorin, u.a. ZDF) ein.

 

Zu den Foto-Impressionen der drei Veranstaltungen

 

4. April 2013: » Sterben und Tod im Film« - Film und Gespräch

Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg

 

Zu Gast:

 

Sophie van der Stap

mit dem Film "Heute bin ich blond"

 

Die 21-jährige Sophie (Lisa Tomaschewsky) freut sich unbändig auf ihr Studium und ein partyreiches WG-Leben. Doch plötzlich wird sie schwer krank und Behandlungen sollen ihr Leben bestimmen, aber Sophie rebelliert gegen den tristen Krankenhausalltag: Sie will ihr junges Leben genießen, ihre Träume leben, Feiern, Lachen, Flirten, Sex – einfach auf nichts verzichten. Perücken werden dabei zu ihrem neuen Lebenselixier: Mal trotzig selbstbewusst, mal romantisch verspielt oder kühl erotisch - je nach Haarfarbe und Frisur kommt ein anderes Stück Sophie zum Vorschein. Eine bewegende Komödie von Regisseur Marc Rothemund, basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap.

 

 

 

Frauke Hess

mit der RNF-Reportage
"Wenn man nur wüsste..."

“Wenn man nur wüsste…” zeigt die letzten Monate im Leben von Bärbel Freund. Im Alter von 61 Jahren entschloss sie sich, schwer krebskrank, ihre Wohnung aufzugeben und ins Hospiz zu gehen. Der Film zeigt die Stationen ihres letzten Weges, von den letzten Tagen in der eigenen Wohnung bis zu ihrem Tod, pietätvoll und einfühlsam. “Wie geht das, sterben?” ist eine der großen Fragen, die Bärbel Freund stellt - und die sie sich selbst beantwortet. Die Dokumentation folgt ihren Gedanken und Gefühlen auf eine sehr persönliche Weise.

 

 

 

 

11. April 2013: » Sterben und Tod in der Unterhaltung« - Kabarett / Karikaturen und Gespräch

Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen

 

Zu Gast:

 

Kabarett "Meschthild im Hospiz"

von Sabine Schossig-Roevenich

 

Kein Eisen ist ihr zu heiß und kein Thema zu schmutzig. Meschthild ist Deutschlands erste Well-Fit-Raumpflegetherapeutin und Mental Coach für integratives Room-Cleaning. Sie arbeitet in erster Linie mit Ayurvileda und konversationsmittelfreie Butzessenzen. Meschthild hat ihre ganz besondere Sichtweise auf das Thema Hospiz.

 

 

 

 

 

Karikaturen und Texte

"Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten"
von Heinz Hinse

 

Humor und Hospiz - wie passt das zusammen? Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und ehrenamtliche Hospizhelfer wissen im täglichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer die befreiende Wirkung des Humors besonders zu schätzen. Auch in Sterbezimmern kann noch gelacht werden. Heinz Hinse hatte beim langjährigen Sammeln von witzigen Begebenheiten und Karikaturen festgestellt, dass die Begriffe Humor und Hospiz eigentlich zusammengehören.

 

 

 

 

18. April 2013: » Sterben und Tod in der Literatur« -
Lesung und Gespräch

Odenwald-Institut Wald-Michelbach

 

Zu Gast:

 

Barbara Pachl-Eberhart

mit dem Buch "4 minus 3"

Foto: Copyright Ulrich Reinthaller

 

Wie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, überhaupt weiterzuleben? Fünf Tage nach dem schrecklichen Ereignis schreibt Barbara Pachl-Eberhart einen offenen Brief an ihre Verwandten und Freunde, der in beeindruckender Intensität ihre Gefühle darlegt. Rasch findet das erschütternde Dokument durch Internet, Zeitungen und Zeitschriften eine große Verbreitung. Zwei Jahre nach dem tragischen Ereignis schildert Barbara Pachl-Eberhart ihren Weg in ein neues Leben. Ein Schicksal, das erschüttert – und dennoch Mut macht, zu leben.

 

 

 

Roland Kachler

mit dem Buch
"Meine Trauer wird dich finden"

 

Roland Kachler, Psychotherapeut mit reicher Erfahrung in der Trauerbegleitung, hat nach dem Unfalltod seines Sohnes neue Wege in der Trauerarbeit entwickelt. Hier vertieft er seinen neuen, viel beachteten Ansatz im Verständnis der Trauer: Nicht das Loslassen, sondern die Liebe zum Verstorbenen steht im Zentrum des Trauerprozesses. Die Liebe ist das Ziel der Trauerarbeit, sie führt durch den Trauerprozess und findet eine neue, innere Beziehung zum Verstorbenen. Nicht nur Betroffene und Hinterbliebene, sondern auch Trauerbegleiter erhalten eine Vielzahl konkreter Impulse für die wesentlichen Schritte auf dem Weg durch die Trauer hin zur Liebe und zu einer inneren, sicheren und freien Beziehung zum Verstorbenen.